Gesellschaftliche Herausforderungen meistern
Deutschland und Europa stehen im 21. Jahrhundert vor der Aufgabe, große Veränderungen zu bewältigen, die durch Treiber wie Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung und Demographie beeinflusst werden.
Unsere Gesellschaft ist einerseits geprägt durch einen starken Zusammenhalt, eine große Innovationsfähigkeit sowie ein lebendiges kulturelles Erbe. Was sind die Faktoren, die die Gesellschaft – in Deutschland, in Europa – zusammenhalten, die ein Bewusstsein für die Vergangenheit schaffen und sie sattelfest für die Zukunft machen?
Auf der anderen Seite zeigen sich Radikalisierungstendenzen in Teilen der Gesellschaft. Verschwörungstheorien, Populismus, religiöser und politischer Extremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bedrohen den gesellschaftlichen Frieden und die liberale Demokratie.
Diese und weitere Herausforderungen erfordern eine kritische Betrachtung und innovative Denkansätze. In der häufig kontroversen Diskussion bieten die Geistes- und Sozialwissenschaften Orientierung und können zur Versachlichung beitragen. Denn sie verfügen über das kritische Verständnis und die Analyse der zugrunde liegenden gesellschaftlichen Sachverhalte sowie historisch-kultureller Zusammenhänge und Entwicklungen.
Unsere Welt verändert sich, mal schleichend, mal disruptiv. Die Forschung blickt so auf verschiedene Bereiche:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung über mehrere Jahre, auch mit Blick auf mögliche Anwendungsbezüge. Zur Klärung von aktuellen Fragen und damit zur Stärkung von Zusammenhalt, Innovationsfähigkeit und kulturellem Erbe unterstützt das BMBF geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung auch für praxisbezogene Anwendungen. Komplexe Herausforderungen erfordern vielfältige fachliche Perspektiven – hierfür stärkt das BMBF die interdisziplinäre und die internationale Forschungszusammenarbeit.
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